Geselligkeit

Gemäss Vereinsstatuten sollte auch die Geselligkeit im Verein nicht zu kurz kommen. Zur Förderung des Kontakts unter den Mitgliedern fanden abwechslungsweise Reisen, Picknicks, Spanferkelbraten und Nachtessen sowie Chlausabende statt. Offenbar waren diese Anlässe derart auf Kulinarik ausgerichtet, dass Hansi Speri bereits im Jahr 1969 an der Generalversammlung vorschlug, den Vereinsnamen MOB (Mandolinenorchester Baar) auf FOB (Fressorchester Baar) zu ändern.

Einige Male war das Orchester auch mit den Instrumenten unterwegs und gab Konzerte, in Aigle, Solothurn, Saas-Fee, Bergün und Saignelégier. Eine spezielle Beziehung entstand mit dem Mandolinenorchester Rudolstadt in Thüringen. 2004 nahm das Mandolinenorchester Baar in Rudolstadt erstmals an einem internationalen Zupfmusikfestival teil, 2007 dann mit einer Kleingruppe und 2013 nochmals mit dem ganzen Orchester.

Vereinsreisen und gemeinsame Zusammenkünfte standen dann in den letzten Jahren immer seltener auf dem Jahresprogramm. Regelmässig im Terminkalender vermerkt ist heute lediglich noch das traditionelle Vereinsnachtessen. Als Highlight für das 100-jährige Vereinsjubiläum besuchte der grösste Teil des Orchesters vom 1. bis 5. Mai 2024 Venedig und verband diese Reise mit der Teilnahme am «Venice Mandoline Festival».
Nebenstehend einige Eindrücke dieser Reise, fotografiert von Andreas Rumsch.